KUNSTHAUS GRAZ
UNIVERSALMUSEUM JOANNEUM

Lendkai 1, A-8020 Graz
T. +43.316.8017.9200
F. +43.316.8017.9212
http://www.museum-joanneum.at
Di – So 10.00 – 18.00


Berlinde De Bruyckere

Leibhaftig

Kuratiert von Katrin Bucher Trantow

14.02. – 12.05.2013

Der Körper als Beweis der Existenz, als Zeuge unserer selbst, ist Hülle all dessen, was uns bewegt. Die flämische Künstlerin Berlinde De Bruyckere (*1964 in Gent, lebt und arbeitet in Gent) gehört zu jenen zeitgenössischen Bildhauerinnen, die im Umgang mit diesem Zeugen innere und äußere Räume erkunden und dabei der Endgültigkeit des Körpers als erfahrbares Gegenüber auf den Grund gehen. Ihre zwitterhaften Wesen befinden sich im Zustand der Metamorphose, rufen komplexe Emotionen hervor und widerspiegeln Bilder einer humanistischen sowie kunsthistorischen Auseinandersetzung mit dem Leiden. Die Künstlerin – belgische Repräsentantin bei der diesjährigen Biennale von Venedig – ergründet Fragen der Existenz und findet im Umgang mit dem Leib eine die Zeit überdauernde bildhauerische Sprache der Empathie.


medien.kunst.sammeln. Perspektiven einer Sammlung

Vito Acconci, Thomas Baumann/Josef Dabernig/Martin Kaltner, Jordan Crandall, Sonja Gangl, Caroline Heider, Richard Kriesche, Mike Kelley/Paul McCarthy, Muntean/Rosenblum, Nam June Paik, Pipilotti Rist, Susanne Schuda, Peter Weibel u. a.

Kuratiert von Katrin Bucher Trantow, Günther Holler-Schuster, Katia Huemer

16.06.2012 – 02.06.2013

Mit der Trigon-Biennale Audiovisuelle Botschaften 1973 wurde ein bedeutender Akzent für die Medienkunst gesetzt, der heimische Künstlerinnen und Künstler in einen direkten Bezug zur internationalen Entwicklung stellte. Diese Ausstellung stand am Beginn einer Dynamik, die Graz auch in der Folge im Bereich neue Medien als besonderen Standort erscheinen lässt. Die Ausstellung thematisiert die Sammlungstätigkeit der Neuen Galerie Graz im Bereich der Medienkunst, die sich im Wesentlichen entlang der Ausstellungstätigkeit der letzten 40 Jahre ablesen lässt. Wesentliche historische wie auch jüngere Positionen, die der Sammlung fehlen, werden während der Laufzeit in wechselnden Plattformen präsentiert und teilweise in die Sammlung integriert.

Die 1975 gegründete „Video Initiative Graz“, eine lose Gruppierung von Kunstschaffenden, Aktivistinnen und Aktivisten, fokussiert auf die Möglichkeit einer gesellschaftsverändernden Kraft durch Video. „Unser Ziel ist es, mit der Bevölkerung Fernsehen zu machen, das auf Bedürfnisse, Interessen und Probleme im lokalen und regionalen Lebensbereich eingeht.“

Arbeitende Menschen sollten ihr soziales Umfeld dokumentieren, zur Diskussion und Veränderung anregen und letztlich aus der passiven Rolle des Publikums heraustreten.

Mit Lukas Marxt präsentieren wir eine junge Position, die von einer speziellen Wahrnehmung der Natur ausgeht, diese im technischen Medium visualisiert und somit überhaupt erst entstehen lässt. Die mediale Disposition zusammen mit dem realen Erlebnis des entlegenen Ortes ergibt die Struktur des Schauspiels Natur – „natura naturans“ (Spinoza).

Sonderpräsentationen innerhalb der Ausstellung:

Steirische Filmpositionen

Lukas Marxt: solid interception

Kuratiert von Günther Holler-Schuster

20.03.2012 – 02.06.2013


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