aktuelle kunst in graz ist ein Netzwerk von Grazer Kunst- und Kulturinstitutionen. Hier finden Sie Details zu den Orten und zum ausgestellten Programm.

Die nächsten Galerientage finden von 24. - 26. April 2026 statt.
Galerie Transit

Bürgergasse 11

8010 Graz Graz

  • Galerie verkaufsorientiert
  • Produktionsraum
  • Ausstellungsraum
  • KünstlerInnen geführt
Öffnungszeiten

Di–Fr 14:00–18:00

und nach Vereinbarung

Kontakt und Social Media

http://www.galerietransit.at

b.edlinger@mur.at

+43 664/12 09 903

Hashtags: #kunst #zeitgenössischerschmuck #performance #studio #meettheartist

Barrierefreiheit

  • Stiegen beim Eingang
  • Barrierefreie Toiletten

Galerie Transit

Die Galerie Transit ist eine Schnittstelle zwischen künstlerischer Produktion und öffentlicher Rezeption, an der außergewöhnlich bereichernde, oft verborgene Aspekte der Gegenwartskunst an die Öffentlichkeit drängen und dringen. Der Raum am Tummelplatz eins bot ein ideales Ambiente für Malerei. So folgte es einer Notwendigkeit und einer einfachen Logik, die großformatigen Bergemalereien des Josef Taucher zu präsentieren– das zur ersten Ausstellung der Galerie Transit.

Die Galerie Transit nutzt vorhandene Räume, die sich potentiell für die Präsentation von Kunst anbieten. Im Moment gastiert die Galerie Transit in der Bürgergasse 11, in Graz, die präsentierten Arbeiten korrespondieren nun mit diesem Raum. Das Interesse an Übersetzung gegenwärtig pulsierender Strömungen in Kunst, das Wissen um die Kraft und Wirksamkeit von Kunstwerken aus der Vergangenheit und die Neugier auf eine zukünftige Formenwelt sind der Boden für die Galerie Transit.

Galerie Transit steht für flexible Präsentationsorte, für den temporären Verbleib der Werke an einem Ort, für eine stärkende, wachsame, bereichernde Begleitung persönlicher Lebenswege.

  • Ausstellung

24.04.2026 - 30.05.2026

Erfundene Steine

Erfundene Steine sind eine Transformation gefundener Abfälle in hochwertige keramische Objekte. Auf einer Schiffsreise entlang der Donau zum Schwarzen Meer entdeckte Romirer große Mengen angeschwemmter und zurückgelassener Plastikflaschen und zahlreiche ungewöhnliche Objekte. Das Strandgut veranlasste die Künstlerin Fundstücke zu sammeln, zu dokumentieren und zu archivieren. Aus diesen Formen entstehen steinähnliche Körper – stille Zeugnisse von Natur, Zeit und menschlicher Hinterlassenschaft.



  • Künstler:innen:
  • Christina Helena Romirer
  • In ihren künstlerischen Arbeiten - Skulpturen, Installationen und Interventionen im öffentlichen Raum - spielen Orte, Situationen und Beziehungen eine wichtige Rolle. Wie interagieren wir in gesellschaftlichen und sozialen Gefügen? Wie werden Wertesysteme generiert und aufrecht erhalten? Wie navigieren wir durch eine von Konsum gesteuerte Welt? Welche Handlungsspielräume stehen uns offen und wo werden diese beschnitten? Unterschiedliche Materialien, Texturen und Versatzstücke von Gegenständen, die in unserem Alltag permanent präsent sind oder diesen prägen, bilden oft den Ausgangspunkt ihrer Arbeiten. Diese werden in ihrer ursprünglichen Bedeutung hinterfragt und überprüft, aus ihrer originären Umgebung herausgelöst, transformiert und in einen neuen Kontext gestellt. Ebenso von Bedeutung ist die Auseinandersetzung mit Sprache und Textfragmenten. Durch Wahrnehmungs- und Sprachspiele versucht sie assoziativ neue Gedankenräume zu öffnen und Interaktionen, Freiräume und Grenzen in unseren derzeitigen Gesellschaftsstrukturen auszuloten.

  • Kuratiert von:
  • Barbara Edlinger

    -> Eröffnung FR 24.04.2026 20:30

    • Eröffnung der Ausstellung "Christina Helena Romirer. Erfundene Steine"