aktuelle kunst in graz ist ein Netzwerk von Grazer Kunst- und Kulturinstitutionen. Hier finden Sie Details zu den Orten und zum ausgestellten Programm.

Die nächsten Galerientage finden von 24. - 26. April 2026 statt.
Neue Galerie Graz

Joanneumsviertel

8010 Graz Graz

  • Museum
  • Sammlung
  • Bibliothek
Öffnungszeiten

Di–So und an Feiertagen 10:00–18:00

Kontakt und Social Media

http://www.museum-joanneum.at/neue-galerie-graz

joanneumsviertel@museum-joanneum.at

+43 316/801 791 00

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Barrierefreiheit

  • Barrierefreie Toiletten
  • Gehörhilfen stehen zu Verfügung
  • Alles ist barrierefrei

Neue Galerie Graz

Universalmuseum Joanneum

Als Museum für moderne und zeitgenössische Kunst mit einer umfangreichen Sammlung von Werken österreichischer und internationaler Künstler/innen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart aus den unterschiedlichsten Medien, widmet sich die Neue Galerie Graz der Forschung zur jüngeren Kunstgeschichte ab dem 19. Jahrhundert, mit gesonderten Schwerpunkten in der Kunst des 20. Jahrhunderts und zahlreichen Anknüpfungspunkten bis in die Gegenwart.

Ausstellungen präsentieren zentrale Künstlerpositionen sowie Themen der Kunstgeschichte, wobei die vertiefte Auseinandersetzung mit der eigenen Sammlung und folglich mit der Geschichte des Museums in seinem veränderlichen soziopolitischen Umfeld den Blick über die Kunst hinaus erweitert und das Museum als Dialogplattform erschließt, wo nicht nur Fragen der Kunst und Kunstgeschichte, sondern eine Vielzahl von Themen von allgemeinem Interesse erörtert werden.

  • Ausstellung

02.10.2025 - 10.05.2026

Auszug

Günter Brus hat die internationale Kunstgeschichte mit seinen Aktionen und Bild-Dichtungen nachhaltig beeinflusst. Im BRUSEUM wird ein konzentrierter Einblick in sein vielfältiges als auch umfangreiches Schaffen gezeigt. Dieser beschränkt sich im Moment auf den ersten Raum.

Neben selten gezeigten Werken aus seiner frühen informellen Zeit sind Dokumentationen seiner Aktionen zwischen 1964 und 1970 zu sehen, die seinen internationalen Stellenwert als Vorreiter der Body Art begründeten.

Seinem Bruch mit der Körperkunst folgt eine Hinwendung zur Zeichnung – der Schnitt am eigenen Körper wird wieder zum Zeichen auf dem Papier. Die offene Verquickung von Wort und Bild, der fließende Übergang von Geschriebenem und Gezeichnetem zeigt den Doppelbegabten einmal mehr als Erneuerer und Grenzüberschreiter.

Die sogenannte Bild-Dichtung versteht er als eigenständige künstlerische Gattung an der Schnittstelle zwischen Literatur und bildender Kunst. Die Sammlungsauswahl zeigt die Kontinuitäten von Motiven und Arbeitsprozessen seines über fünf Jahrzehnte währenden künstlerischen Schaffens.

  • Künstler:innen:
  • Günter Brus
  • Günter Brus (1938-2024) gilt gemeinsam mit Otto Muehl, Hermann Nitsch und Rudolf Schwarzkogler als Mitbegründer des Wiener Aktionismus und Pionier der Body Art. Der österreichische Maler, Grafiker und Aktionskünstler zählt zu den bedeutendsten Künstler*innen Österreichs. Als Schriftsteller bezog er die Literatur in vollkommen neuer Weise in sein bildnerisches und zeichnerisches Schaffen ein. Günter Brus´ Werk wurde in namhaften Institutionen präsentiert, unter anderem in der Slought Foundation, Philadelphia, 2006, im MACBA, Barcelona, 2005/2006, in der Albertina, Wien, 2003/2004, und im Centre Pompidou, Paris, 1993/1994. Günter Brus war Teilnehmer der documenta 7, 1982, der documenta 6, 1977, und der documenta 5, 1972, in Kassel. 2011 wurde mit dem BRUSEUM ein eigenes Brus-Museum innerhalb der Neuen Galerie in Graz eröffnet.

  • Kuratiert von:
  • Roman Grabner
    • Ausstellung

    23.04.2026 - 04.10.2026

    Analytische Schönheit

    Blumenbilder aus 200 Jahren

    Die Ausstellung widmet sich bislang noch nicht gezeigten Blumendarstellungen aus der Sammlung der Neuen Galerie Graz, wobei sich der Motivkreis von biedermeierlichen Aquarellen über fernöstliche Farbholzschnitte bis hin zu zeitgenössischen Positionen der Blumendarstellung spannt. Bemerkenswert an allen Werken ist die Klammer von Wissenschaft und Kunst, welche sowohl die systematische Bilddokumentation der Botanik in Form realistischer, detailgenauer Pflanzendarstellungen widerspiegelt als auch die ästhetischen Qualitäten des Blumenmotivs voll ausschöpft, das zu den ältesten bekannten Motiven der Kunst- und Kulturgeschichte zählt.

    Gerade in den Pflanzendarstellungen des frühen 19. Jahrhunderts spiegelt sich der Blick der aufstrebenden Naturwissenschaften besonders deutlich. Interessant dabei ist, dass auch die moderne Wissenschaft immer noch gerne auf gemalte Objektdarstellungen zurückgreift, da sie Details und Zusammenhänge weit anschaulicher als fotografische Verfahren wiedergeben kann. Der Reiz dieser Darstellungen liegt aber nicht zuletzt auch darin, dass sie den „kühlen Intellekt“ sowie unser kollektives „Schönheitsempfinden“ gleichermaßen herausfordern und ansprechen.

    • Ausstellung

    29.11.2024 - 31.12.2028

    Selection

    Highlights aus der Sammlung

    Die rund 70.000 Werke umfassende Sammlung der Neuen Galerie Graz wurde in den letzten Jahren unterschiedlich gezeigt, zuletzt bis Sommer 2024 unter dem Titel Show! Highlights aus der Sammlung. Aufgrund der hohen Nachfrage wird nun eine Dauerpräsentation der Sammlung gezeigt, die als Verdichtung unter dem Titel Selection zu sehen ist. Erstmals war das Publikum aktiv an der Neuauswahl beteiligt, eine Umfrage führte zu einem erstaunlichen Ergebnis, das in die aktuelle Präsentation aufgenommen wurde.

    • Künstler:innen:
    • Gruppenausstellung (unter anderem mit Werken von Egon Schiele, Maria Lassnig, Herbert Boeckl und Susanne Wenger)

  • Kuratiert von:
  • Günther Holler-Schuster

    -> Offenes Atelier SA 25.04.2026 13:00

    • Offenes Atelier zur Ausstellung "Analytische Schönheit. Blumenbilder aus 200 Jahren"

    • € 4 material fee per person

    -> Familienrundgang SA 25.04.2026 13:30

    • Familienrundgang zum Mitmachen durch die Ausstellung "Selection. Highlights aus der Sammlung"

    • 4 € + entry fee

    -> Ausstellungsrundgang SO 26.04.2026 14:00

    • Ausstellungsführung durch "Analytische Schönheit. Blumenbilder aus 200 Jahren"

    • 4 € + entry fee