aktuelle kunst in graz ist ein Netzwerk von Grazer Kunst- und Kulturinstitutionen. Hier finden Sie Details zu den Orten und zum ausgestellten Programm.

Die nächsten Galerientage finden von 24. - 26. April 2026 statt.
ROOM OF FINE ARTS

Bürgergasse 5 Palais Trauttmansdorff Passage

8010 Graz Graz

  • Galerie verkaufsorientiert
Öffnungszeiten

Mo–Fr 11:00-18:00

und nach Vereinbarung

Kontakt und Social Media

http://www.rofa.art

schafschetzy@rofa.art

+43 664/314 762 0

Instagram Profil: @room_of_fine_arts

Facebook Profil: rofa.graz

Barrierefreiheit

  • Barrierefreier Eingang

ROOM OF FINE ARTS

Gegründet 2021 im Palais Trauttmansdorff in der Innenstadt von Graz, zeigt die Galerie ROOM OF FINE ARTS eine lebendige Vielfalt der Zeitgenössischen Bildenden Kunst. In Solo-Shows, Gemeinschaftsausstellungen und thematischen Präsentationen wird aktuelle Kunst österreichischer und internationaler Kunstschaffender beleuchtet und dem interessierten Publikum näher gebracht. Die Ausstellungen werden in Anwesenheit der Künstler*innen von Kunsthistoriker*innen eröffnet - für die Gäste stets spannende Momente der Begegnungen.

Neben einem vielfältigen Ausstellungsprogramm finden Kunstfreunde im ROOM OF FINE ARTS auch Sammlerstücke z. B. von Günter Brus, Manfred Erjautz, Hanna Hollmann, Michael Kienzer, Iris Kohlweis, Hans Kupelwieser, Branko Lenart, Flavia Mazzanti, Hermann Nitsch, Bettina Paschke, Thomas Reinhold, Hubert Schmalix, Anneliese Schrenk, Deborah Sengl, TOMAK, Ines Valentinitsch, Markus Wilfling.

  • Ausstellung

23.04.2026 - 03.07.2026

Wege in die Landschaft

Erstmals erkunden TOMAK und Ines Valentinitsch das altehrwürdige Genre der Landschaftsmalerei. Neue Gemälde voller Kraft und Spannung begegnen fantasiegeladenen Skulpturen von Michael Kienzer und Hans Kupelwieser. Gemeinsam verführen sie auf Wege in die Landschaft.

  • Künstler:innen:
  • TOMAK
  • *1970, lebt und arbeitet in Wien. TOMAK ist ein Antist, der Posterboy der Antikunst, der sich der Konformität, dem Gleichförmigen, dem „Gelackten“, wie er das nennt, entgegenstellt. Ob als Tomaque Deville oder PHANTÔMAK, sein Name ist Programm und sein Name ist ein nom de guerre. Seine Diktion ist die des kategorischen Imperativs, sein Auftreten das der kalkulierten Provokation, sein Manifest eines gegen alle und alles. TOMAKs Blick auf den Menschen, die Gesellschaft und die Umwelt ist ein durchdringender, einer, der bis in die Eingeweide vordringt, der analysiert, zerlegt und offenlegt. Die Montage ist für ihn eine grundlegende Technik, um die Zerstörung und Konstruktion von Identitäten zu visualisieren. Die zunehmende Mechanisierung und Technisierung jedes Lebensbereiches zeitigt ein verändertes Körperbild. TOMAKs Selbstdarstellungen spiegeln diese zivilisatorische Entwicklung und künden von Maschinenmenschen, einer instrumentalisierten Gesellschaft und dem Ersatzteillager Mensch. (Roman Grabner)
  • Ines Valentinitsch
  • Ines Valentinitsch ist in Graz geboren, hat in Wien auf der Hochschule für angewandte Kunst bei Helmut Lang studiert und führt seit 1998 ihr eigenes Modedesign Studio in Mailand. Als Schülerin von Günter Brus in ihrem künstlerischen Willen bestärkt, hat sie die Malerei nie losgelassen. Freiheit, Befreiung von äusseren Zwängen, als zentrales Thema ihres künstlerischen Handeln führte Ines Valentinitsch bereits in frühen Jahren in die Performance.
  • Michael Kienzer
  • (*1962, Steyr) 1979-1982 Kunstgewerbeschule Graz, Bildhauerei bei Professor Josef Pillhofer. 1979-1982 Mitarbeit im Kunst- und Kulturzentrum Kreuzberg, Berlin. 1987-89 Bühnenbilder im Westfälischen Landestheater Castrop. 2004/05 Lehrauftrag an der Universität für angewandte Kunst, Wien. 2005/06 Gastprofessur an der Universität für angewandte Kunst Wien. Vielfach ausgezeichnet, internationale Positionierungen.
  • Hans Kupelwieser
  • *1948 in Lunz am See, lebt und arbeitet in Wien. Der österreichische Bildhauer, Grafiker und Medienkünstler Hans Kupelwieser zählt zu den bedeutenden multimedialen Künstlern seiner Generation. Seine Arbeiten reichen von Fotogrammen über Skulpturen bis hin zu raumfüllenden Installationen. Dafür verwendet er unterschiedlichste Medien und Materialien. Das Spektrum reicht von Papier über Metall, Kunststoff, Beton, Gummi bis Glas. Bei seinen Arbeitsprozes-sen geht es um die Erweiterung von Gattungsgrenzen und das Ausloten technischer Möglichkeiten. Kupelwieser beschäftigt sich mit Wahrnehmungstheorien ebenso wie mit architektonischen Fragestellungen.

-> Künstler:innenführung FR 24.04.2026 17:30

  • Laufende Führungen durch die Ausstellung "Wege in die Landschaft" mit den Künstler:innen

-> Performance-Lecture SA 25.04.2026 18:00

  • TOMAK, Ines Valentinitsch und Michael Kienzer live!